Bodenluftentnahme
Die Bodenluftuntersuchungen haben das primäre Ziel, flüchtige organische Verunreinigungen im Boden zu ermitteln, um so mit relativ geringem Aufwand Informationen zur Gefährdung der Schutzgüter zu gewinnen.

Bodenluftuntersuchungen werden bei der Suche nach der Schadstoffquelle, bei der Lokalisierung und Abgrenzung belasteter Bodenkörper und bei der Erkennung und Abgrenzung belasteter Grundwasserareale eingesetzt. Bei den Bodenluftuntersuchungen handelt es sich um standortbezogene relative Messungen. Die absoluten wahren Konzentrationen der Schadstoffe lassen sich mit der Bodenluftuntersuchung nicht quantitativ bestimmen. Es gibt verschiedene Entnahmeverfahren, auf Grund der vielen Einflussfaktoren bei der Bodenluftentnahme sind diese nur z.T. untereinander vergleichbar.
Grundvoraussetzung einer verwertbaren Bodenluftuntersuchung ist die Einhaltung der in der VDI-Richtlinie 3865 Teil 2 beschriebenen Rahmenbedingungen.
Unser Büro setzt für die Entnahme von Bodenluft neueste technische Geräte ein.
Mikroprozessor gesteuerte Probenahmepumpe Honold G110 mit automatischer Anpassung des Unterdrucks zur Entnahme mit konstantem Volumenstrom. Durchfluss regelbar von 0,5 bis 5 l/min. Auch zur Beprobung stationärer Bodenluftmessstellen geeignet. Automatische Abschaltung bei Erreichen des gewünschten Probenahmevolumens. Online-Messung der während des Absaugvorgangs entstehenden Unterdrücke.
Stitzsonde mit Packerdichtung ermöglicht die gezielte Beprobung einzelner Horizonte sowie die Abdichtung gegen die Atmosphäre. Güteüberwachung der Bodenluftentnahme sowie Ermittlung des optimalen Probenahmezeitpunktes durch die permanente Messung mit Polytector G750 von CO2, CH4, O2, H2S in der Bodenluft.
Zur halbquantitativen Bestimmung von verschiedenen organischen Schadstoffen (z.B. Benzinkohlenwasserstoffen, Benzol, Tetrachlorethen, Vinylchlorid u.a.) steht das DRÄGER CMS Chip-Messsystem sowie ein PID zur Verfügung.
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